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Europabücherei Passau
Schießgrabengasse 2
94032 Passau
Zeitspuren - Lesung Friedrich Hirschl
Der Lyriker Friedrich Hirschl liest aus seinen zuletzt erschienenen Büchern „Stilles Theater“ und „Ein Rest von Blau“ anlässlich seines 70. Geburtstags
In die Lesung führt ein: Dr. Stefan Rammer
Eintritt frei.
Die Beobachtung der Umwelt, der Natur könnte man als Lebensthema des Passauer Lyrikers Friedrich
Hirschl bezeichnen.
In „Stilles Theater“ (lichtung verlag) ist die Natur das beherrschende Thema. In einem „stillen Theater“
zeigt sie Bilder und Szenen, die Friedrich Hirschl mit leicht gezeichneten Metaphern in Sprache
übersetzt. Die Natur kann ihre ganze Macht entfesseln und ihre dramatischen Register ziehen wie ein
Schauspieler – um danach wieder auf Distanz zu dem Geschehenen zu gehen wie ein Regisseur.
In „Ein Rest von Blau“ (lichtung verlag) begibt sich Hirschls lyrisches Ich auf Streifzüge durch die
Häuserschluchten der Stadt, nimmt die Landschaft vom Zug aus wahr oder spaziert zu Tag- und
Nachtzeiten am Fluss entlang und an Kneipen vorbei. Auch als Wanderer in der Natur bewegt es sich,
bemerkt die Spielereien des Windes, die Kraft der Natur.
Person und Werk
Friedrich Hirschl (www.Friedrich-Hirschl.de) wurde 1956 in Passau geboren. Er studierte Philosophie und Theologie und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller. Der Schwerpunkt seines literarischen Schaffens liegt auf der Lyrik. Bisher sind neun Bücher von ihm erschienen. Friedrich Hirschl wurde für seine Werke mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturpreis des Landkreises Passau und dem Kulturellen Ehrenbrief der Stadt Passau. Er lebt in Passau. Hirschl wurde als Student von den Gedichten Georg Trakls zum Schreiben angeregt. 1987 veröffentlichte er in seinem ersten Buch „Erdzeit“ eine Auswahl an Lyrik und Prosa. Seither konzentrierte er sich auf die Lyrik. Mehrere Gedichtbände folgten: „Im Fluß der Zeit“ (1989), „… und Sehnsucht singt ein leises Lied“ (1992), „Glut am Himmel“ (2002), „Herbstmusik“ (2006), „Nachthaus“ (2009), „Flussliebe“ (2012, 2. Aufl. 2013), „Stilles Theater“ (2017) und „Ein Rest von Blau“ (2022).
Bildnachweise:
Buchcover: edition lichtung
Foto Friedrich Hirschl: Nicole Schaller, Passau
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